Das ist sicherlich die Kernfrage, um die Methode zu verstehen.
Mit einfachen Worten gesagt: Schimmel benötigt eine bestimmte Feuchtigkeit auf der Wand, um zu wachsen. Anders gesagt: Auf trockenen Wänden entsteht kein Schimmel.
Mit Thermo-Check wird berechnet, ob eine Wand feucht genug für Schimmel ist. Das ist die Methode, in einem Satz gesagt.
Aber Achtung: „Feucht“ ist nicht gleich spürbar „nass". Was einem „trocken“ vorkommt, muss es nicht sein. Schon eine geringe Menge Wasser, die man weder sieht noch mit dem Finger spürt, reicht dem Schimmel.
Wie kann man dieses „feucht genug" oder „nicht feucht genug" also berechnen?
Das lässt sich berechnen, und zwar ziemlich einfach. Man benötigt drei Werte, die problemlos festgestellt werden können:
Die Raumtemperatur
Die Luftfeuchtigkeit
Die Temperatur der Wand, um die es geht
Aus diesen drei Messwerten berechnet Thermo-Check die sogenannte relative Oberflächenfeuchtigkeit, angegeben in Prozent — im Fachjargon surfRH.
Es ist gut untersucht, dass es ab etwa 80 % relative Feuchtigkeit und darüber, kritisch wird. Ab da ist sehr wahrscheinlich, dass Schimmel droht — oder es erklärt, warum er schon da ist.
Aber noch mal: Diese 80 % kann man meist nicht sehen oder fühlen. Das ist das Tückische daran.
Alles sieht normal aus, alles fühlt sich normal an — und trotzdem sind die Bedingungen für Schimmel längst erfüllt.
Mit Thermo-Check berechnen Sie also, ob genug Feuchtigkeit für Schimmel vorhanden ist. In einem Satz:
"Sie messen drei einfache Werte - Thermocheck berechnet daraus den Expertenwert für Schimmel.“
Aber Achtung: „Feucht“ ist nicht gleich spürbar „nass“. Was einem „trocken“ vorkommt, muss es nicht sein. Schon eine geringe Menge Wasser, die man weder sieht noch mit dem Finger spürt, reicht dem Schimmel.
Aus diesen drei Messwerten berechnet Thermo-Check die sogenannte relative Oberflächenfeuchtigkeit, angegeben in Prozent — im Fachjargon surfRH.
Es ist gut untersucht, dass es ab etwa 80 % relative Feuchtigkeit und darüber, kritisch wird. Ab da ist sehr wahrscheinlich, dass Schimmel droht — oder es erklärt, warum er schon da ist.
Aber noch mal: Diese 80 % kann man meist nicht sehen oder fühlen. Das ist das Tückische daran.
Alles sieht normal aus, alles fühlt sich normal an — und trotzdem sind die Bedingungen für Schimmel längst erfüllt.
Stellen Sie sich einen Raum mit 22 °C Raumtemperatur und 55 % Luftfeuchtigkeit vor. Werte, wie sie überall vorkommen und ganz normal sind.
Und nehmen Sie an, diese Werte bleiben das ganze Jahr über, also Somme wie Winter, gleich. Auch das ist im täglichen Leben so.
Was sich aber ändert, ist die Temperatur der Fensterscheibe, weil sie der Außentemperatur, mehr oder weniger stark, folgt.
Ist die Fensterscheibe ungefähr auf Zimmertemperatur, also 20 °C warm, beträgt die relative Feuchtigkeit direkt an ihrer Oberfläche nur etwa 62 %. Kein kritischer Wert. Keine Feuchtigkeit.
Kühlt die Fensterscheibe auf 16 °C ab, steigt die relative Oberflächenfeuchtigkeit bereits auf etwa 80 %. Wäre die Scheibe eine Wand mit 16 Grad Oberflächentemperatur, würde es bereits kritisch.
Bei einer Scheibentemperatur von 12 °C ist die relative Oberflächenfeuchtigkeit bei 100 %. Der Taupunkt ist erreicht, die Feuchtigkeit der Luft schlägt sich als Kondensat nieder. Das Fenster beschlägt.
Nur wenige Grad Temperaturdifferenz entscheiden also über Wohl und Wehe, ob feuchte Scheibe oder eine Wand mit Schimmel.
Achtung:
eine Wand verhält sich genau so wie eine Scheibe. Die Feuchtigkeit ist nur nicht so offensichtlich, weil Tapete und Putz das Wasser aufsaugen.
Die ISO 13788 und Thermo-Check beruhen auf demselben physikalischen Zusammenhang: Je kälter eine Oberfläche bei gleicher Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit ist, desto höher wird die relative Feuchtigkeit unmittelbar an der Oberfläche, an welche die Luft grenzt.
Die ISO 13788 setzt für normale Bauteiloberflächen eine kritische relative Oberflächenfeuchtigkeit von 80 % an, sofern keine genaueren Angaben vorliegen. Oberhalb dieses Wertes besteht nach der Norm ein erhöhtes Risiko für Schimmelwachstum.
Genau diesen Zusammenhang berechnet Thermo-Check und macht ihn sichtbar. Aus den zu messenden Werten – Raumtemperatur, relative Luftfeuchtigkeit und Oberflächentemperatur – wird per sog. „Magnus Formel“ die relative Oberflächenfeuchtigkeit, kurz surfRH, berechnet.
Das Ergebnis bedeutet nicht, dass Thermo-Check ein Gutachten ersetzt.
Es bedeutet, dass Thermo-Check einen bauphysikalischen Zusammenhang und Wert, der in der Fachwelt und in Schimmelgutachten routinemäßig genutzt wird, zugänglich macht.
Deshalb ist die Thermo-Check-Auswertung als bauphysikalische Ersteinschätzung zu verstehen – nicht als vollständige Schadensanalyse.